![]() | 15. Juni 2008 Das verleugnete Lustobjekt Meine Gedanken sind wie folgt: Das es Prostitution gibt, das steht außer Frage. Das Prostitution seit 2002 legal ist und somit auch ein Beruf, das ist ebenfalls unumstritten. Warum wird dann dieser Beruf von dem Grossteil der Gesellschaft geächtet? Man hört doch immer wieder: "Nein, ich war noch nie in einem Bordell oder ähnlichem--nein ich doch nicht!" Klar hat ein Grossteil der Männer diese Dienstleistung schon in Anspruch genommen, jedoch geben es nur die wenigsten zu... Es ist wie beim Kondome kaufen...Viele warten so lange ab bis kein Mensch mehr an der Kasse zu sehen ist...bloss ganz schnell bezahlen...hauptsache es sieht niemand....Dabei haben wir alle SEX, aber es wird verleugnet. Aber vorallem frage ich mich immer wieder: Warum werden denn also immer nur die "Huren" und nicht die "Kunden", die diese Dienstleistungen annehmen so geächtet?? Ohne die Kunden würde der Beruf der "Hure" ja längst nicht mehr existieren.
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![]() | 15. Juni 2008 ich versuche mal eine meinung einzubringen: Das es Prostitution gibt, das steht außer Frage. Das Prostitution seit 2002 legal ist und somit auch ein Beruf, das ist ebenfalls unumstritten. Prostitution ist nur da legal, wo die gemeinde/das bezirksamt/der stadtteil sie gerne hätte: ausserhalb seiner reichweite. es wird geduldet, aber vollkommen legal wird es nie werden, wir haben deutlich zu viele vorschriften, von denen eine hure bei jemden date diverse bricht! Warum wird dann dieser Beruf von dem Grossteil der Gesellschaft geächtet? weil es nicht in das profilbild der typisch deutschen passt. ich bin grundsätzlich so erzogen und auch der meinung, das jeder machen sollte was ihm spass macht, meine eltern, verwandschaft kommt aus einem recht geordneten bereich, alles akademiker, der dörflich eingestellt und so weiter... als ich verkünden lies, mein regulären job aufzugeben um ab august nur noch im erokitk bereich zu arbeiten, ein club in planung habe, boten mir, zu meinem erstaunen die verwanten ihre hilfe an, typisch norddeutsch halt, ganz im gegenteil zu vielen berliner "freunden" in meienr altersklasse sprüche wie: zuhälter? nutten? hure? sowas perverses, aber sobald sie ein im tee haben geben sie zu schon paar mal im puff gewesen zu sein, deutsche doppelmoral! Warum werden denn also immer nur die "Huren" und nicht die "Kunden", die diese Dienstleistungen annehmen so geächtet?? Ohne die Kunden würde der Beruf der "Hure" ja längst nicht mehr existieren. mal wieder typisches schubladendenken: ich, der geilste kerl im universum, hatte schon 500 frauen im bett, jeder sagt "krazz alder". Ich kenne da ein weib, die hatte schon mehr als 30 kerle! "bähh wiederlich, so eine schlampe" eine hure ist für die meisten deutschen die absolute unterschicht, gleichzeitig denken sie aber die "arme" frau wird von ihrem zuhälter geschlagen, gequält und gewzungen anschaffen zu gehen. Die arme junge frau, sie ist einmal an die falschen leute geraten und nun kommt sie da nie wieder raus. Über das leben einer hure, das leben im puff, wissen die meisten nur aus erzählungen, talkshows und koischen reportagen auf volkssendern. Was die prostitution volkswirtschaftlich auslöst, bedenkt keiner! Tja, einglich fehlt es mal wieder nur an einem: aufklärung. |
![]() | 18. Juni 2008 ja.. schwierige sache.. ich stand dem thema schon immer relativ offen gegenüber, aber ich weiß auch, dass viele es nicht in ordnung finden... kann es teilweise auch nachvollziehen. für viele menschen, besonders frauen, gehören sex und liebe unzertrennlich zusammen und es ist einfach schwer für diese zu verstehen, wie man einfach mit irgendwem ins bett hüpfen kann, noch dazu für geld... was ich persönlich nicht so ganz ok finde ist, dass viele männer die prostitution benutzen, um ihre partnerin zu betrügen. finde das sehr sehr schade ein anderer einwand, den ich öfter schon von meinem freund gehört habe, ist einfach, dass er nicht einsieht, dass er für etwas so natürliches geld bezahlen muss.. er will mit einer frau schlafen, weil sie lust darauf hat und sich dabei amüsiert und nciht, weil es ihr job ist. für ihn ist es unvorstellbar für sex geld zu bezahlen! ich kann den vorrednern aber zustimmen, dass es natürlich an der nachfrage liegt, dass es so etwas überhaupt gibt. |
![]() | 23. Juni 2008 Hallo Miss84 Für mich ist es gar nicht so unvorstellbar Geld für Sex zu zahlen. Ich lliebe meine Frau und werde mich auch nicht von ihr trennen. Eine lange Zeit litt sie unter der Krankheit Depression und wer sich damit ein bisschen auskennt, weiß, dass dann mit Sex gar nichts mehr läuft. Und bevor Du platzt vor Lust, hast Du vier Möglichkeiten: a) kein Sex b) Masturbation (ersetzt dann Sex auf die Dauer auch niicht) c) eine Geliebte (das wollte ich auf gar keinen Fall) d) für Sex zahlen. Heute hat sich die Situation gebessert und wir haben eine Paartherapie gemacht. Das zwischen uns vereinbarte Ergebnis war, dass wir uns auch zum Sex verabreden können. Ferner sollte jeder seine Fantasien als Wunsch einbringen. Das habe ich auch gemacht, sie nicht. So bleiben Wünsche unerfüllt: langsames Ausziehen und langsames heiß laufen, Strip, Blow Job, a tergo usw. Ich finde es nicht unfair, dass sich diese Wünsche auch mal erfüllen. Außerdem möchte ich mal öfter Sex als drei bis vier Mal im Monat haben. Somit gehöre ich dann, wenn man die Profile hier so liest zu den "Notgeilen". Dabei bin ich gebildet und habe sehr höfliche Umgangsformen und würde auch nie über eine Frau "herfallen" - im Gegenteil das Vorspiel ist oft das Reizvollste. Siehst Du: viele würden antworten: bei solchen Unterschieden ist doch eine Trennung das Beste! Nein ist es nicht, denn außer Sex gibt es ja noch mehr in einer Partnerschaft. Daher schütte ich das Kind nicht mit dem Bade aus. |
![]() | 26. Juni 2008 Au contraire. Die Kunden werden z.T. auch geächtet. Das Zitat, das ich schon in meiner Vorstellungsrunde anführte, "soetwas habe ich nicht nötig", zeigt das deutlich. Wer es nötig hat, zu äußern, dass er soetwas nicht nötig hat, kommuniziert damit seine sittliche Distanz zu all jenen, die soetwas offenbar nötig haben, weil sie diese Dienste eben annehmen. Wie sollte aber jener beschaffen sein, der es nötig hat, für Sex bezahlen zu müssen? Das muß auf jeden Fall einer sein, der sonst keine abkriegen würde. Denn jeder, der glaubt, es nicht nötig zu haben und selbst ohne materielle Anreize genügend sexuelle Kontakte herstellen zu können, gibt vor, ein ziemlicher Hengst zu sein, dem die Frauen scharenweise nur so nachlaufen. Ergo, muß jeder, der es nötig hat, echt so abstoßend sein, dass keine freiwillig mit dem schlafen würde. - Wir alle wissen wohl, dass das ausgemachter Quatsch ist. Käufliche Liebe nicht in Anspruch nehmen zu wollen (aus welchen Gründen auch immer) ist das eine, es aber auf eine Art zu äußern, die jeden, der sich an solchen Liebesspielchen freiwillig beteiligt, abwertet, ist eine ganz andere Sache und zeugt für mich von Intoleranz, Verklemmung und Kurzsichtigkeit. Nach wie vor merke ich deutlich, dass Anbieter und Kunden käuflicher Dienste gleichermaßen gesellschaftlichen Repressionen ausgesetzt sind - das Repertoire reicht da von Stichelei bis offene Agression. |
![]() | 26. Juni 2008 zu all den Irrtürmern ..es gibt soviele Vorurteile schon Jahrhunderte, und wenn keine Aufklärung folgt,wird es auch so bleiben,ganz einfach. Ich wollte nur anmerken,dass ich keine -wie hier im Profil angegeben- "hobbyhure" bin..leider weiß ich nicht,wie ich den status hier wegkriege..aber ist eigentlich ganz witzig kaum hat man das Wort "Hure" im Profil, rutscht man als Hobbyhure durch... Teilweise bewundere ich Frauen, die es können..so zu arbeiten..ich wünschte ich hätte die Stärke dafür..aber leider habe ich diese nicht Obwohl es mich sehr reizen würde für Geld mit Jemanden Sex zu haben,aber es müsste an der Person ein gewisser Reiz vorhanden sein,leider ist es noch nie angetroffen..aber wenn es soweit sein sollte, zögere ich keine Minute Aber vielleicht sollte man auch das Ganze von einer anderen Sicht betrachten..vielleicht gibt es einfach zuviele Frauen die es eben "umsonst" machen..deswegen die Wut der Männer,dass sie es nicht nötig hätten zu bezahlen..vielleicht sollte man nicht an der Prostitution was ändern,sondern an den gewöhnlichen Verhalten der Frau? Und es wird immer Männer geben,die gern eine Frau für ihr Sexuelles Vergnügen belohnen-bezahlen!! Also wird sich nichts an dem Job ändern,trotz Jammern und Meckern mancher Menschen.. Nur ein kleines Gedankengut lg Carmen |
![]() | 27. Juni 2008 Gute Frage!! Ich arbeite selbst in einem Edel-Bordell in dem sich Promis die Klinke in die Hand geben, die in der Öffentlichkeit aber als Helden gefeiert werden. Keine Ahnung warum wir dann die billigen/dreckigen sind... Dazu gehören meiner Meinung nach beide Seiten. Wir die es anbieten und die, die es in Anspruch nehmen. |
![]() | 27. Juni 2008 Bitte nicht alle über einen Kamm scheren Ich habe öfter die Leistungen in Anspruch genommen. Warum auch immer. Spielt das eigentlich eine Rolle? Abgesehen davon, es gibt auch Frauen, die ihre Kunden schlecht behandeln. Und sicher auch Männer, die sich taktlos verhalten. Das zieht sich durchs Leben. Man kann nicht die ganze Welt verändern. Aber selber kann man halt an sich arbeiten und immer Niveau behalten. Ich habe aber bemerkt, dass es ganz wichtig ist, wie man den Partner (und sei es nur ein Geschäftspartner) behandelt. Meine Erfahrungen waren jedenfalls fast ausschließlich gut. Manchmal sogar mehr als gut. Und weder die Frau noch der Mann sollten sich eine Kopf machen. Wie ich lebe, so lebe ich und mir macht es Spaß. Armino |
![]() | 29. Juni 2008 @miss84 Du schreibst, daß Du es nicht OK findest, wenn ein Mann seine Frau mit einer Prostituierten betrügt. Ich sehe darin kein Betrügen. Betrügen beginnt dann, wenn zusätzlich zu der geschlechtlichen Befriedigung auch noch ein Verliebsein in die andere Frau hinzukommt. Recht häufig nehme ich die Dienste von Prostituierten an. Es handelt sich hierbei doch im Prinzip nur um eine Dienstleistung. Ich bin der Kunde und die Frau ist meine Geschäftspartnerin. Es geht hier um die Befriedigung sexueller Gelüste, aber man geht ja z.B. auch in ein Restaurant wenn man etwas leckeres essen möchte. Es ist also eine ganz normale Angelegenheit und hat nichts mit Betrügen zu tun. |
![]() | 29. Juni 2008 ja so war das Früher mal Mein lieber Horst, es ist also wie Essen gehen im Restaurant? Du meinst wenn deine Frau für dich zuhause kocht und Du sie anrufst, ihr sagst das Du noch ein Geschäftsessen hast und lieber alleine in ein Restaurant gehst um etwas leckeres zu essen? Was würdest Du denn dann sagen, wenn deine Frau den alleinstehenden Nachbarn von Euch anruft und ihn zum Essen einläd, da Du ja nicht da bist? Das wäre dann Betrügen und was Du machst nicht? Ich geh mal davon aus, das viele hier in der Gegenwart leben und das es verdammt nochmal Egal ist wer in einer Beziehung einen Seitensprung macht, ist es die Frau mit dem Nachbarn, oder der Mann der in den Puff läuft, beides ich Beschiss am Partner. Es gibt Dinge die jeder von uns nicht gern erleben möchte, dazu gehört bei mir, dass ich nicht möchte das die Frau die ich liebe Sex mit einem anderen Mann hat, es sei denn wir sprechen darüber und wir beide können damit sehr gut umgehen und sind davon überzeugt das wir beide das wollen. Zu der wahren Liebe gehört auch sehr guter Sex, der einen völlig erfüllt, also hat Sex in einer Beziehung ne Menge mit Liebe zu tun und somit hat auch "sich die sexuelle Befriedigung" wo anders zu holen ne Menge mit betrügen zu tun. Egal ob man dafür bezahlt oder nicht. |
![]() | 30. Juni 2008 @juergendt Das gebe ich dir vollkommen Recht. Aber du glaubst gar nicht wie viele verheiratete Männer in ein Bordell gehen. Mir wurden die Augen geöffnet. Einem Mann zu vertrauen fällt mir jetzt noch schwerer. Was nicht heißt das es alle machen, ganz klar. |
![]() | 02. Juli 2008 @Fuckable Aber was ist dann mit Dir und Deinen Kolleginnen? Ihr habt doch sicherlich auch im Privatleben einen Partner bzw. eine Partnerin. Vertrauen Euch Eure Partner noch? Wenn Ihr uns schon unterstellt, daß wir unsere Frauen betrügen nur weil wir Eure Dienste in Anspruch nehmen, dann ist doch der logische Rückschluß der, daß Ihr auch Eure Partner bei Ausübung Eures Berufes betrügt. Meine Ansicht ist nach wie vor die, daß das Betrügen erst dann geschieht, wenn Liebesgefühle aufkommen und es sich nicht nur um reine Lustbefriedigung handelt. Euch allen noch einen schönen sonnigen Tag. Liebe Grüße Horst |
![]() | 02. Juli 2008 Man kann Privat keine Beziehung führen. Hätte ich einen festen Partner würde ich den Job aufgeben, ganz klar!! Ich würde mich schämen würde mein Freund den Job akzeptieren und denken er liebt mich nicht. Also höre ich damit auf, habe ja auch noch einen "normalen" Job... Was man so normal nennt.... |
![]() | 03. Juli 2008 Hallo Horst! Du hast ja so Recht. Zu einer Liebe gehört guter Sex. Das ist das Idealbild. Was aber ist, wenn in einer Beziehung, die bekanntermaßen nicht nur aus Sex besteht, alles gut ist aber der Sex nicht? Ist es dann keine wahre Liebe? Über die Frage, was guter Sex ist, streiten sich die "Gelehrten" in den Foren seit Jahren. Sex ist ein Grundbedürfnis. Eini Paar, das sich kennenlernt, wird evtl. erst im Laufe der Jahre herausfinden, z.B. wie oft das Grundbedürfnis vorliegt: z.B. 1xWoche versus 1x Monat? Ein Paar, das sich kennenlernt, wird evtl. erst im Laufe der Jahre herausfinden, ob begehrte Praktiken gehen: nein a tergo will ich nicht und nach zwölf Monaten: will ich immer noch nicht und nach 24 Monaten: ja, das war ja geil! Oder aber auch nach 60 Monaten: will ich nicht! Das kannst Du dann in der Praxis parallel auf zig sexuelle Wünsche ausdehnen. Und dennoch verläßt Du als Mann die Frau nicht. Warum? Weil andere Entwicklungen zeitgleich die Bindung verstärkt haben: gemeinsame Kinder, gemeinsame Selbständigkeit, was weiß ich. Die Wünsche bleiben und die Zurückweisung auch: die Trennung ist dann ein Weg oder auch nicht. Das Shoppen von dem Erwünschten ohne den Partner zu verletzen, ist aber auch eine Möglichkeit! Da die meisten Männer diese Probleme haben, finde ich es sehr schade, dass Huren keine Beziehungen zu eigenen, ihren eigenen Männern aufbauen können. Wenn das wahr ist, würde es mit ein schlechtes Gewissen machen. |
![]() | 03. Juli 2008 Ich habe mich hier im Forum angemeldet weil ich die käufliche Lust schon genossen habe und auch jetzt genieße. Aber bei meinem Pf.-ehrenwort habe ich dies immer nur außerhalb einer Beziehung gemacht. Während einer Partnerschaft habe ich die immer wieder reizvollen Dienste nicht in Anspruch genommen, ich konnte und wollte es meiner Partnerin nicht antun......Beziehung lebt m. E. auf Vertrauen und das sollte auch gelebt werden. Als Single sehe ich überhaupt keine Missstände. Beide Partner gehen ein mündliches "Vertragsverhältnis" ein. Der meist männliche Part sehnt sich nach ausgiebigen Sex und oder auch Girlfriendsex die weibliche Partnerin, so lange es freiwillig geschieht, möchte ihre Phantasien auch ausleben. Das hier Geschenke ausgetauscht werden, sei es in finanzieller oder natureller Basis, ist beiden Parteien bewusst, also alles ok. PS. Ich mag weder das Wort Nutte noch Hure. Solange ich mich hier schriftlich beteilige bevorzuge ich doch lieber das Wort Partnerin. So long, Kruzifer |