Als Hure arbeiten und Sex in der Partnerschaft

Wie sieht es aus mit der Arbeit als Hure und den sexuellen Aktivitäten und Wünschen in der Partnerschaft?

Als Hure arbeiten und Sex in der Partnerschaft

17. Juni 2009
Als Hure arbeiten und Sex in der Partnerschaft

Wie sieht es aus mit der Arbeit als Hure und den sexuellen Aktivitäten und Wünschen in der Partnerschaft?



Wie häufig wünscht sich eine Hure Sex in der Partnerschaft?



Wie geht eine Hure mit den sexuellen Wünschen des Partners um?


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17. Juni 2009

Ich sehe da einen Unterschied. Sex in der Partnerschaft ist praktisch Kommunikation, es ist mit Gefühl verbunden, es dauert manchmal 10 min, manchmal über zig Stunden hinweg, es ist auch mit Alltag verbunden, vorher geht man zusammen Zähne putzen, morgens zusammen duschen, ... Sex in der Partnerschaft gehört dazu, schenkt Geborgenheit, das Gefühl von Sicherheit, man wächst zusammen an Erfahrungen, dehnt das Sexleben zusammen weiter aus, erweitert Horizonte...
Gekaufter Sex ist dagegen reine Triebbefriedigung.
Heißt nicht, dass ich zweiteres nicht gerne mache, im Gegenteil, es ist aufregend, ungebunden etc, das kennt ihr ja. Ich sehe da also einen sehr großen Unterschied.
Und ich kann von beidem nicht genug bekommen *g*
17. Juni 2009

Ich wollte den Unterschied, den du beschreibst, nicht verleugnen, und den privaten und den käuflichen Sex nicht pauschal gleichsetzen.

Ich gehe nur davon aus, dass sich beide Arten von Sex irgendwie beeinflussen können, und das kann ja bei jedem Menschen anders aussehen.
17. Juni 2009

Also speziell bei mir hat sich nicht viel am "privaten Sex" geändert. Es beeinflusst sich kaum. Bzw muss man dazu sagen, dass wir auch vor dem Job eine offene Beziehung hatten, wobei ich eher diejenige bin/war, die das "ausgenutzt" hat, er ist außerhalb der Beziehung mäßig bis gar nicht aktiv. Aber wenn, dann weiß ich das; gehört aber grad nicht hier hin.. jedenfalls bin ich privat noch genauso nymphoman und aufgeschlossen ihm gegenüber wie vor dem Beginn meines Jobs *zwinker*
17. Juni 2009
@take_me_always

Dein Partner ist wirklich sehr zu beneiden, muss ich sagen.

Gehst du denn inzwischen nur noch beim Job mit anderen Männern ins Bett, oder darfst du immer noch "fremdgehen", und teilst dies deinem Partner dann auch mit?
17. Juni 2009

Ich geh manchmal auch noch mit anderen Männern außerhalb des Jobs ins Bett, ist aber sehr selten passiert, um genau zu sein 2 Mal. Und wenn ist eher, um jemanden zu finden, der mir für einen MFF gefallen könnte. Muss ja auch gut aussehen und was drauf haben *g* Kam nur leider nie dazu, ergo haben sie diese 2 Mal/Männer nicht soo sehr gelohnt *schiefguck*

Natürlich weiß er es, genauso wie bei den Kunden auch. Er kennt auch den Ort, Straße+Hausnummer, + mobile Rufnummer des Kunden/ONS.
17. Juni 2009
@take_me_always

Also für dich ist die Freiheit, deinen Job auszuüben und ONS zu haben, also ziemlich selbstverständlich. Ich hoffe ja, und nehme auch an, dass dies deinem Partner auch gefällt, und er eben so eine Partnerin will, die diese Freiheit so auslebt. (Oder?)

Könntest du dir denn vorstellen, dass du von deinem Partner erwartest, dass er auf jegliche ONS verzichtet, und dir Treue im herkömmlichen Sinn verspricht? (weil es auch ihm so gefällt)
17. Juni 2009

Dass er "eben so eine Partnerin" gewollt hätte, kann ich mir nicht vorstellen, anfangs war er leicht schockiert, als ich ihm davon erzählt hab, aber mittlerweile gefällt es ihm doch ganz gut und will alles wissen, soweit ich erzählen möchte. Ihn macht es sogar manchmal ganz schön an, wenn ich ihm sage, was ich mit dem Kunden machen musste, meinetwegen Dominanzspielchen, strippen oder sonstiges.
17. Juni 2009
@take_me_always

Wenn es ihn anmacht, und wenn du ihn mit solchen Erzählungen anmachen kannst, dann habt ihr es ja offenbar raus, wie man damit positiv umgehen kann. Dann besteht für ihn ja auch kein Grund, sich andere Spielräume zu suchen, denn er hat ja auch etwas davon, wenn du bei der Arbeit Sex hast.

Mich wundert es gerade, dass du davon sprichst, dass du etwas bei deinen Kunden tun "musst" (Dominanzspielchen, strippen), denn eigentlich machst du das ja auch freiwillig, oder ist es einfach dein eigener Kick, dir zu sagen, dass du das für die Kunden tun "musst", weil die Kunden das eben wünschen, und der Kunde ist ja bekanntlich König?? Verstehe ich das richtig?
17. Juni 2009

Auf Deine Fragen, sind MEINE ersten Gedanken folgende:

"Wie häufig wünscht sich eine Hure Sex in der Partnerschaft?"

Das kommt wohl ganz auf die Lust an, die man verspürt.. Das kann mal mehr, mal weniger sein.. je nach Gemütszustand!! *zwinker* Ist ja abhängig von vielerlei Faktoren.. Job, dieser Nebenjob, Lust, Unlust, Unpässlichkeit.. *g* und damit auch sehr sehr schwer zu beantworten die Frage..


"Wie geht eine Hure mit den sexuellen Wünschen des Partners um"

Und eine Frau, die ihren Körper verkauft, ist wie jede andere Frau auch, sie ist moralisch flexibler als die Durchschnittsfrau und geht natürlich auf die sexuellen Wünsche des Partners ein!!
17. Juni 2009
@Estelle

Solche Fragen sind ja immer etwas kompliziert, und man findet bei solchen Umfragen nie die perfekten Formulierungen, die für jeden passen.

Mich haben die folgenden Fragen interessiert:
- Will eine Frau, die als Hure arbeitet, in ihrer Partnerschaft eher viel oder eher wenig Sex, evtl. auch gerade wegen des Jobs (der bei der einen geil macht, bei der anderen vielleicht auch abtörnt, je nach dem)
- Ist eine Frau, die als Hure arbeitet, eher mehr oder eher weniger bereit, sich ihrem Partner (der ihren Job "erduldet" (sofern er das nicht explizit gut findet)) anzupassen. Auch dies kann ja ganz unterschiedlich sein, je nach Person.

Dass sich diese Sachen auch nach Zeitpunkt und anderen Umständen immer ändern können, kann man leider bei solchen Umfragen nicht wirklich berücksichtigen.
Dann frage ich eher nach der grundsätzlichen Einstellung, wie eine Frau es also im allgemeinen besser findet.
17. Juni 2009

Ich beantworte die zwei Fragen mal aus meiner/unserer derzeitigen Sicht!

"Will eine Frau, die als Hure arbeitet, in ihrer Partnerschaft eher viel oder eher wenig Sex, evtl. auch gerade wegen des Jobs (der bei der einen geil macht, bei der anderen vielleicht auch abtörnt, je nach dem)"

Der Sex zwischen mir und meinem Partner hat sich nicht geändert seit ich den Nebenjob mache, weil das eine ist der Nebenjob, das andere mein Partner und sollte sich der Nebenjob negativ auf das Sexleben in der Partnerschaft auswirken, würde ich mir Gedanken machen, denn mit dem Nebenjob will ich sicher nicht meine Partnerschaft in Frage stellen! Und auf den Mann, den ich liebe, habe ich fast immer Lust!!!!!

Und wenn ich mal nicht in Stimmung bin, dann versteht das mein Partner, wie es vor dem Job auch war, eben weil ich hin und wieder nicht geil bin! *zwinker* Aber ich würde nie meinen Partner auf Sexentzug stellen, nur weil ich zu bestimmten Zeiten mehr Männer treffe, die meiner Geilheit genügen! Dann würde sich mein Partner hinten angestellt fühlen, was er niemals soll!

Dennoch stehen allerdings meine Bedürfnisse nicht im Hintergrund und wenn ich eben keine Lust habe, dann ist es eben so, aber das wird nicht zum Thema gemacht, dass es auf Grund des Nebenjobs so ist!!
17. Juni 2009
@estelle

Das hört sich ja sehr positiv an, andere Frauen erwarten evtl. von ihrem Partner mehr Einschränkungen.
Dass eine Frau nicht immer Lust hat, ist ja auch normal und selbstverständlich, bzw. die Ausnahme, wenn es anders ist.

Um dich wegen einer evtl. Buchung zu kontaktieren, würde ich mich über eine Email an xxxxxxxxxxxxxxxxx freuen (kann leider keine Clubmails verschicken).

Links nur für Mitglieder

*modda*
CathyB
17. Juni 2009

Mann muss mit dem Thema, dass man seinen Körper verkauft, offen umgehen!! Gerade ein Partner, der diesen Job duldet, verdient den größten Respekt!!!! Ich würde meinen Hut ziehen, wenn ich denn einen tragen würde!! *superman*
17. Juni 2009
@fiend

Was tut man nicht alles für's Geld *zwinker*
Nein, ich muss es nicht tun, weil der Kunde es will und ich mich gezwungen sehe. Aber wenn ein Kunde etwas wünscht, dann probiert man Dinge aus einer anderen Motivation heraus. Erstens: man erscheint professionell, im Prinzip ist jeder Termin ein einziges Rollenspiel, auch wenn ich mich nicht unbedingt "verschleier" oder anders sein muss. Zweitens: Ich bin vor einem Kunden relativ anonym. Etwas komplett Neues auszuprobieren, was bizarr erscheint, ist mir vor meinem Partner eher unangenehm als vor einem Kunden. Explizit dazu: mir war vorher nicht bewusst, wie interessant Fußerotik sein kann. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, meinen Freund zu fragen, ob er mir mal "just for fun" seine Zunge zwischen meine Zehen stecken könnte. Ich käme mir dabei albern vor, weil ich nicht weiß, was er davon nun halten soll, geschweige denn ich. Dann hat mich aber ein Kunde gebeten, ihm seine Herrin zu sein und mir die Füße lecken und küssen zu dürfen und es war eigentlich ein tolles Gefühl. Was ich danach festgestellt habe, hat mich nicht sehr verwundert: als ich es mit meinem Freund ausprobierte, war es eher belustigend als bereichernd.. so kommt es auch zu drittens: Kunden haben ihre eigenen Spezialitäten, die mein Freund nicht unbedingt hat. Deswegen ist man auch bereit, darauf einzugehen. Aus diesen Gründen kommt es eben dazu, dass man bei Kunden mehr bzw andere Dinge macht, die man nicht vorher mit dem festen Partner ausprobiert.

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