![]() | 09. Februar 2011 Ich sehe das auch ähnlich wie Moxy. Sobald eine Agentur Knebelverträge anbietet, sollte man aufmerksam werden. Rechtlich geht das absolut in Richtung Scheinselbstständigkeit - oftmals Begründung für die Schließung von Bordellen. Anstellung von Prostituierten gilt nämlich als Zuhälterschaft und ist tatsächlich gesetzlich verboten. Als Selbstständige ist man aber beim Vertragsabschluß mit einer Agentur auch nicht gezwungen, den "Standardvertrag" unverändert zu unterschreiben. Man kann durchaus versuchen, individuelle Vertragsvereinbarungen auszuhandeln, also solche, die beiden Parteien als Kompromiss sinnvoll erscheinen. Sich als Agentur nicht wenigstens auf derartige Verhandlungsgespräche einzulassen, hielte ich auch für ein Kennzeichen mangelnder Seriosität. |
![]() | 09. Februar 2011 Rechtlich geht das absolut in Richtung Scheinselbstständigkeit - Ja das ist so. Sowie man Selbstständig ist und nur für einen Auftraggeber tätig ist, wird das Finanzamt sehr schnell hellhörig. Der Verdacht drängt sich auf eine Scheinselbstständigeit eingegangen zu sein und beide Parteien kommen da sehr schlecht raus aus der Nummer. |
![]() | 28. Februar 2011 Ja natürlich. Es sei denn es ist im Vertrag was anderes vereinbart.... Das sollte man schon bei Unterzeichnung prüfen. Wirklich seriöse Agenturen klären auch vor Unterzeichnung ab, ob die Dame auch noch abseits der Agentur dem Gewerbe nachgeht und Geld verdient... denn auch wenn eine Agentur nur als "Agent und Vermittler" der Damen tätig ist, sollte schon mit offenen Karten gespielt werden. Wir haben kürzlich erlebt, dass eine Dame, die sich bei uns beworben hatte, zeitgleich noch bei 2 weiteren Agenturen vertreten war, ohne uns darüber informiert zu haben... was natürlich kommentarlos zur fristlosen Kündigung führte. Da ist es ganz ähnlich, wie das Abwerben von Kunden bei von der Agentur vermittelten Dates... fristlose Kündigung. Was haltet ihr eigentlich vom Thema Vertragsstrafen, bei solchen "Vergehen"? Ich habe erlebt, dass es wohl nicht unüblich ist, zum Teil 5-stellige Summen zu verlangen, wenn Damen einen Kunden abwerben wollen und erwischt werden... |
![]() | 28. Februar 2011 kunde wird zum eigenkunde Frage an die Agentur. Ich gehe mal davon aus, dass von eime betrag zb von 200, ein deutlicher teil an die Agentur geht. Was ist aber nun, wenn der Kunde bzw die das Angebot macht, hey, wenn wir uns privattreffen zahle ich dir/ kostet es dich nur zb 150 euro. Bekommt eine Agentur davon Wind ? Wenn ja wie? Was passiert wenn es raus kommt?? Danke für die Info |
![]() | 01. März 2011 Was haltet ihr eigentlich vom Thema Vertragsstrafen, bei solchen "Vergehen"? Ich habe erlebt, dass es wohl nicht unüblich ist, zum Teil 5-stellige Summen zu verlangen, wenn Damen einen Kunden abwerben wollen und erwischt werden... Sorry, das ist lachhaft und höchstgradig unseriös.. zumal vormals schon oft genug erwähnt wurde, das man sich mit derartigen Knebelverträgen strafbar macht! Ihr solltet euch mal besser vernünftig um eure Ladys kümmern, denn eine Dame die mit ihrer Agentur zufrieden ist, wird diese nicht hintergehen. DAS ist EUER Job... und wenn ihr nur nach einer Möglichkeit sucht irgendwie an Geld zukommen, egal wie... dann habt ihr scheinbar ein großes Problem. Die Frauen die für eure Agentur arbeiten (warum auch immer) tun mir leid! |
![]() | 01. März 2011 ...äh, moment bitte, Melanie. Ich habe bei der Frage mit keinem Wort erwähnt, dass wir so ein Vorgehen praktizieren oder solche Verträge den Damen vorlegen. Im Gegenteil. Wer sich meine Beiträge auf Seite 1 durchliest, sollte merken, dass wir gerade diese "Knebelverträge" NICHT (!!!) anbieten. Trotzdem - und genau deswegen habe ich den Beitrag gestern geschrieben - haben wir von diversen Damen (sei es beim Vorstellungsgespräch oder in Gesprächen mit Damen, die für andere Agenturen arbeiten) zu hören bekommen, dass in ihrem Vertrag Dinge stehen wie z.B. "Bei Abwerben von Kunden wird die Zusammenarbeit mit der Escortdame fristlos beendet. Zudem wird eine "Strafzahlung (keine Ahnung, wie das in den Verträgen benannt ist) in Höhe von xx.xxx€ fällig, die an die Agentur zu zahlen ist"... und ich habe auch svchon des Öfteren zu hören bekommen, dass dort gut und gerne 5-stellige Summen stehen! Und bei sowas frage ich mich wirklich immer, wie die Damen so etwas unterschreiben können und warum so viele Agenturen solche Verträge vorlegen... wo es doch, wie MelanieEscort auch sagte, strafbar ist... |
![]() | 01. März 2011 Gut, wenn ihr das nicht in Erwägung zieht, nehme ich natürlich Teile meines Postings zurück und entschuldige mich dafür. Aber es kam einfach so rüber als wenn ihr mit dem Gedanken spielt das umzusetzen und euch nun hier nach etwas Feedback umhören wollt. Und wenn ich sowas lese gehen bei mir einfach die Alarmglocken an. |
![]() | 02. März 2011 Und genau deswegen bin ich persönlich übrigens ZIEMLICH verwundert, warum viele Damen diese Verträge trotzdem unterzeichnen... denn wenn ich in so einem Vertrag eine Klausel zu lesen bekäme, dass die Dame nach Beendigung der Zusammenarbeit mit der Agentur (ob nun freiwillig oder rauswurf) mind. 6 Monate lang bei keiner anderen Agentur im Bundesland tätig werden darf... da können wir wirklich nur verwundert die Stirn runzeln, wie solche Agenturen trotz solcher Verträge noch so viele Damen haben können, die mit ihnen (ernsthaft) zusammen arbeiten... |
![]() | 02. März 2011 Ich gehe mal davon aus, dass von eime betrag zb von 200, ein deutlicher teil an die Agentur geht. Was ist aber nun, wenn der Kunde bzw die das Angebot macht, hey, wenn wir uns privattreffen zahle ich dir/ kostet es dich nur zb 150 euro. Bekommt eine Agentur davon Wind ? Wenn ja wie? Was passiert wenn es raus kommt?? Natürlich verdient eine Agentur als Vermittler der Dame auch etwas. Die Beträge richten sich da aber je nach Agentur (je nachdem, welcher Prozentsatz im Vertrag vereinbart ist). Eine Agentur bekommt von solchen "unmoralisch unmoralischen Angeboten" ( 1. den Kunden von Selbst gar nicht unterbreiten und 2. sofort der Agentur melden, sollte der Kunde ein solches machen. Wie die Agentur dann mit dem Kunden verfährt, bleibt in ihrem Ermessen. Bekommen wir so etwas zu hören, werden die Kunden auf unsere "schwarze Liste" gesetzt. Und da auch Agenturbetreiber sich untereinander hin und wieder mal kennen bzw. austauschen, macht so etwas schnell die Runde... und solche Kunden hat keine Agentur gerne in ihrer Kartei, denke ich. Sollten die Kunden solche Angebote bekommen, muss man natürlich darauf hoffen, dass die Kunden sich bei der Agentur melden und dies selbst mitteilen... denn die Dame wird sicher nicht selber bei der Agentur bescheid sagen. |
![]() | 02. März 2011 Arbeit der Agentur Gut, nun ist die Agentur Dienstleister und ihr Job ist es, der Dame die Kundenaquise abzunehmen. Darin investiert sie Geld und dafür bekommt sie Provision von der Dame. Verträge, in denen der Dame verboten wird, die von der Agentur vermittelten Kunden "abzuwerben", dienen in erster Linie dem finanziellen Schutz der Agentur. Aber ist es sinnvoll, das so zu regeln? Ich habe darüber nachgedacht, wie man sowohl die Interessen der Dame als auch die der Agentur besser und gerechter unter einen Hut bringen könnte, wie man die Zusammenarbeit expliziter so gestaltet, dass klar wird, dass die Agentur Dienstleister der Dame ist und nicht umgekehrt. Ist es eventuell sinnvoller, die Provision nicht pro vermitteltem Date zu nehmen, sondern Pauschalbeträge anzusetzen? Die Dame zahlt quasi einen festen Betrag dafür, dass die Agentur Arbeit für sie leistet. Wird die Agentur ihrer dienstleistenden Aufgabe nicht gerecht, kann die Dame den Anbieter wechseln. Dem gegenüber verliert die Agentur kein Geld, wenn die Dame sich - ohne Absprache mit der Agentur - mit einem zunächst von der Agentur vermittelten Kunden trifft. Wäre das nicht fairer? Ich habe mich gestern mit einem Kunden unterhalten, der mir einen Grund dafür genannt hat, warum er Damen durchaus auch nach agentur-unabhängigen Kontaktdaten fragt: Er meinte, eine Agentur, über die er einige sehr angenehme Damen getroffen hatte, sei mal von heute auf morgen eingegangen, so dass der Kontakt zu den Damen jäh abbrach und nie wieder hergestellt werden konnte, was er nicht noch einmal erleben möchte. Insofern gibt es also auch Gründe für den Kunden, gewisse Knebelparagraphen in den Verträgen zw. Dame und Agentur zu ignorieren. Ich denke, unabhängig von der Frage der Verantwortung aller Beteiligten, sollte man mal darüber nachdenken, wie man als Agentur zeitgemäß und für alle Beteiligten fair und sinnvoll arbeiten kann. Was sind denn eigentlich die Interessen, was verkauft man eigentlich und wodurch zeichnet man sich aus? Wirtschaftlich nur dadurch bestehen zu können, dass man den Kauf/Erwerb an anderer Stelle verbietet, halte ich halt nicht für eine sinnvolle Lösung. Vielleicht gibt es da bessere Wege, was meint ihr? |
![]() | 02. März 2011 Ich schließe mich dem Beitrag von Carmen_Berlin an. Treffend und besser kann man es nicht formulieren! |
![]() | 03. März 2011 Ich habe mich gestern mit einem Kunden unterhalten, der mir einen Grund dafür genannt hat, warum er Damen durchaus auch nach agentur-unabhängigen Kontaktdaten fragt: Er meinte, eine Agentur, über die er einige sehr angenehme Damen getroffen hatte, sei mal von heute auf morgen eingegangen, so dass der Kontakt zu den Damen jäh abbrach und nie wieder hergestellt werden konnte, was er nicht noch einmal erleben möchte. Insofern gibt es also auch Gründe für den Kunden, gewisse Knebelparagraphen in den Verträgen zw. Dame und Agentur zu ignorieren. In diesem Falle wäre es Kunde und Dame gegenüber nur fair, wenn man Kontaktdaten der Dame (nach Absprache natürlich) an den Kunden weiter gibt, sodass dieser weiss, ob die Dame evtl bei einer anderen Agentur ist oder independent arbeitet. Gerade, wenn der Kunde mehrere Male über eine Agentur gebucht hat, fände ich dieses Vorgehen nur selbstverstäbdlich. Der Kunde und die Dame können ja nichts dafür, wenn eine Agentur schliesst und wenn das "Arbeitsklima" zwischen Damen, Kunden und der Agentur gut ist, warum soll man so etwas dann nicht machen? |
![]() | 03. März 2011 naja gibt es denn diesew Fälle, wo die Dame dann ihre Handynr hergibt oder siene annimmt und sie dann sich zwar gegen bares mit ihm trifft aber eben nicht mehr via Agentur??? Gibts sowas oft ? Was passiert wenn es rauskommt ? Wie kommt sowas raus ?? |
![]() | 04. März 2011 Lies mal etwas weiter oben, Softhands, da habe ich das beantwortet. |
![]() | 06. März 2011 @Softhands77: Eigentlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass es rauskommt, sehr gering. Die Dame wird es nicht sagen, wenn es ihr via Vertrag verboten ist und der Kunde freut sich doch, wenn er die Dame evtl. durch Auslassung der Agentur etwas preiswerter buchen kann. Auf dieser Seite ist das eine win-win-Situation. Unschön ist das für die Agentur, die dann kein Geld mehr mit potentiellen zukünftigen Buchungen des Klienten machen kann. Ich frage mich nur momentan, ob ich es überhaupt gerechtfertigt finde, dass die Agentur das will. Dame und Kunde haben davon ja keinen Vorteil, lediglich die Agentur versucht, sich durch Exklusivverträge wirtschaftlich in eine bessere Position zu bringen. Es ist ja nicht einmal so, dass die Agentur Geld verliert, nein, sie befürchtet nur, potentiell zukünftiges Geld nicht zu kriegen. Das Ganze klingt für mich nach einem ziemlich absurden und bescheuerten Konzept des Geldverdienens. Als Agenturleiterin würde ich mir da mal grundlegend neue Gedanken zu meinem Geschäftsmodell machen. Denn rein von pragmatischer, ökonomischer Warte gesprochen, ist jede Dame schön blöd, die dem Kunden nicht ihre agentur-unabhängige Telefonnummer gibt. Das hat also ggf. nichts mit mangelnder Ernsthaftigkeit oder Dummheit, sondern allenfalls mit wirtschaftlicher Skrupellosigkeit zu tun - und die wird ja im Kapitalismus durchaus honoriert. |